Deutscher Kinderschutzbund,
OV Recklinghausen e.V.
Wildermannstr. 51 - 53
45659 Recklinghausen

Tel.: 02361 / 10 94 94
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Presse

"RZ" vom 28.10.2010
Spendenübergabe an den Deutschen Kinderschutzbund durch Christoph Tesche, Stadt Recklinghausen(links im Bild) an Hans-Günter Sorger (rechts im Bild)
210 008 498095 RZL Kischub


 "MZ" vom 22.11.2012
Schon Grundschüler spüren Stress
Berlin (dpa). Schon ein Drittel der Zweit- und Drittklässler kennt Stress in der Grundschule. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage an knapp 5000 Kindern zwischen sieben und neun Jahren hervor, die der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) zusammen mit anderen Initiatoren am Mittwoch vorstellte.
Danach ist die Schule für die Kinder fast bundesweit der meistgenannte Stressfaktor, noch vor «Ärger und Streit» und Auslösern in der Familie. Bereits ein Viertel der Zweit- und Drittklässler fühlt sich oft oder sogar sehr oft gestresst.
«Bemerkenswert ist, dass Kinder in der dritten Klasse doppelt so häufig den Erfolgsdruck als Stress empfinden wie noch die Zweitklässler», sagte DKSB-Sprecher Friedhelm Güthoff. Dies seien bereits die «Vorwehen» der bevorstehenden Wahl der weiterführenden Schule, kritisierte er.
Gleichzeitig zeigte die Studie jedoch auch, dass die Sieben- bis Neunjährigen vielen Vorurteilen zum Trotz ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein haben, viele Entspannungsmöglichkeiten kennen - und dass insgesamt fast neun von zehn Kindern angeben, «in der Regel glücklich» zu sein. Fast allen Kindern ist es wichtig gesund zu sein, rund 90 Prozent finden es ziemlich oder sehr wichtig, gesund zu essen. Vier von fünf Kindern geben an, oft oder sehr oft Obst und Gemüse zu essen - deutlich mehr als dies über Süßigkeiten sagen (28 Prozent). Bei Getränken liegen Wasser und ungesüßter Tee (62 Prozent) vor Limonade (22 Prozent).
«In diesem Alter ist alles vorhanden, was zur Ausbildung eines gesunden Lebensstils erforderlich ist. Nun sind wir Erwachsene gefordert, diese Impulse zu erhalten und zu verstärken», sagte der Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer. Bekannt und durch andere Studien belegt sei ja, dass sich das Ernährungsverhalten bei vielen Kindern später sehr negativ entwickele. «Hier müssen Eltern, Lehrer und auch Ärzte viel mehr dranbleiben.»
Die Studie wurde vom Prosoz-Institut für Sozialforschung durchgeführt und vom Unternehmen Elefanten-Schuhe finanziert.


Halterner Zeitung vom 17.11.2012
Bündnis mit neuem Vorstoß für Kinderrechte im Grundgesetz
Berlin Kinderrechte sollen nach dem Willen eines Aktionsbündnisses im Grundgesetz verankert werden. Die Initiative startete am Freitag einen neuen Vorstoß zur Grundgesetzänderung und legte einen Gesetzentwurf vor.
«Wir wollen damit die Position der Kinder im deutschen Rechtssystem stärken und ein klares Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland setzen», sagte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, am Freitag in Berlin.
Das Bündnis aus Unicef, Kinderhilfswerk, Kinderschutzbund und der Liga für das Kind setzt sich seit mehreren Jahren für Kinderrechte im Grundgesetz ein. Die Initiative schlägt vor, einen neuen Artikel 2a ins Grundgesetz aufzunehmen. Darin sollen unter anderem die Rechte der Kinder auf Förderung, Schutz und Beteiligung festgelegt werden.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) äußerte sich ablehnend zu dem Vorschlag. Ihr Sprecher wies darauf hin, dass es dafür schon gesetzliche Möglichkeiten wie das Kinderschutzgesetz gebe. Es sei zweifelhaft, dass mit einer Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz die Alltagsprobleme von Kindern zu lösen seien.
Dennoch sind die Bündnispartner optimistisch, mit ihrem Vorschlag im Bundestag und Bundesrat Erfolg zu haben. Die Dämme in der Politik würden langsam brechen, sagte Krüger. «Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Lore Maria Peschel-Gutzeit von der Liga für das Kind fügte hinzu: «Nur das Bohren dicker Bretter führt weiter, und wir sind schon eine ganze Ecke durch das Brett durch.»

Bekenntnis gefordert
Krüger verwies auf die UN-Kinderrechtskonvention, die 1989 beschlossen wurde und 1992 in Deutschland in Kraft trat. Es sei notwendig, dass sich das Prinzip der Konvention auch im Grundgesetz wiederfinde. Die Politik müsse sich endlich dazu bekennen, forderte der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers. «Es gibt eine Fülle von Kinderrechten (...), die in diesem Land bei weitem nicht umgesetzt sind.»
Anne Lütkens von Unicef Deutschland betonte die internationale Signalwirkung einer solchen Gesetzesänderung. «Deutschland sollte Vorreiter werden», sagte sie. Der Gesetzgeber könne nicht länger zögern. Peschel-Gutzeit sagte, mit einer Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz könne sich das Bewusstsein ändern. «Es würde ein Umdenkprozess in Gang gesetzt, und den brauchen wir ganz dringend.»


Auszug aus der "RZ" vom 22.08.2012
Haushaltssanierungskonzept Steuern und Gebühren rauf
Ausgaben und Personalkosten runter
RECKLINGHAUSEN. Mit Ausgabenreduzierung und Mehreinnahmen will die Stadt Recklinghausen die Aufnahme in den Stärkungspakt II schaffen, um die ab 2016 drohende Pleite abzuwenden. Aktuell weist die Stadt ein Defizit von 60 Millionen Euro aus. Heute, am Mittwoch, haben Bürgermeister Wolfgang Pantförder und Kämmerer Christoph Tesche ein Haushaltssanierungskonzept vorgelegt, im September entscheidet der Rat.
Zuschusskürzungen: Mehr als eine halbe Million Euro – insgesamt ca. 600 000 Euro – will die Stadt Recklinghausen dauerhaft durch die Verringerung von freiwilligen Zuschüssen an Gruppen und Verbände einsparen. Zu den bekanntesten Einrichtungen, die von der Stadt finanziell unterstützt werden, gehören beispielsweise der Kinderschutzbund oder die Verbraucherzentrale am Königswall. Die Zuschüsse sollen jährlich laut Vorschlag um 2,5 Prozent und somit um maximal 15 Prozent reduziert werden. Auch bei ihren eigenen Beteiligungen will die Stadt Recklinghausen Kürzungen vornehmen. Das betrifft sowohl die Stadtbetriebe als auch die Vestische Cultur- und Congresszentrum GmbH (VCC) und das Seniorenzentrum Grullbad. Die Ruhrfestspiele und die Neue Philharmonie Westfalen stehen nicht auf der Kürzungsliste.


"RZ" vom 26.07.2012
Der "Ferientreff" kommt in die Stadt
RECKLINGHAUSEN. Unter Federführung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt gastiert am kommenden Samstag, 28. Juli, der „Ferientreff“ mitten in der Innenstadt. Zwischen 11 und 16 Uhr gibt's auf dem Altstadtmarkt jede Menge Spiel, Sport und Spaß.
In Kooperation mit der Werbegemeinschaft Recklinghausen wurde ein umfangreiches Programm für die Kinder zusammengestellt. Am Tischtennis-Schnuppermobil des Deutschen Tischtennis-Bundes können die Kleinen diese Sportart kennenlernen und damit auch ein wenig Olympia-Luft schnuppern. Anschließend dürfen sie auf Luftkissen und Hüpfburgen in die Höhe fliegen oder können sich schminken lassen. Ein Gewinnspiel sowie zahlreiche weitere Aktionen runden das umfangreiche Programm ab. Unterstützt wird die Aktion vom Deutschen Kinderschutzbund, dem Stadtsportverband Recklinghausen, dem Verein für Jugendheime sowie der evangelisch-methodistischen Kirche. Sie alle halten ebenfalls diverse Aktionen für die Kinder und deren Eltern bereit.


"RZ" vom 16. April 2012
Plakatbörse lockt ins "Cineworld"
RECKLINGHAUSEN. Bereits zum zwölften Mal können Filmfreunde am Sonntag, 22.April, von 10.30 bis 13.30 Uhr im Kino „Cineworld“ an der Kemnastraße nach Filmplakaten des vergangenen Jahres stöbern. Auch Banner, Fotos und Aufsteller sind wieder mit im Angebot bei der Filmplakat-Börse.
Die Preise für die Plakate liegen bei 5 Euro für A1-Plakate und 6,50 Euro für A0-Plakate. Banner und Aufsteller bekommt man – je nach Größe – schon ab 15 Euro und Fotos ab 50 Cent. Der Eintritt ist frei. Der gesamte Erlös der Plakat-Börse wird an den Deutschen Kinderschutzbund Recklinghausen gestiftet.


www.vivawest.de
Recklinghausen / Gelsenkirchen, 02.03.2012. Geschäftsführer Hans-Jürgen Schneider überreicht in Recklinghausen Spenderscheck über 15.000 Euro.
VIVAWEST unterstützt Kinderschutzbund
„Kinder in ihrem täglichen Lebensumfeld zu fördern, zu unterstützen und ihnen einen glücklichen und guten Start ins Leben zu ermöglichen, liegt uns ganz besonders am Herzen.“ Mit diesen Worten hat VIVAWEST-Geschäftsführer Hans-Jürgen Schneider heute einen Spendenscheck der Vivawest-Stiftung in Höhe von 15.000 Euro an den  Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) in Recklinghausen überreicht. Das Unternehmen setzt damit eine lange, enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem  Träger der freien Jugendhilfe fort, in dessen Namen Hans-Günter Sorger, Vorsitzender des DKSB Recklinghausen, die Spende entgegennahm. Was die ehemalige THS vor nunmehr 15 Jahren ins Leben rief, führt VIVAWEST, die Anfang des Jahres aus den Gesellschaften THS und EVONIK Wohnen hervorgegangen ist, nun fort. Zu den zahlreichen Projekten in der Breuskesbachsiedlung gehören unter anderem die Förderung der Elternkompetenz, Beratungsangebote zu Freizeit, Schule und Ausbildung für osteuropäische Kinder und Jugendliche und Sommerfeste". In der Breuskesbachsiedlung  bewirtschaftet VIVAWEST rund 480 Wohnungen. „Viele Kinder sind hier zuhause“, sagte Schneider. „Die Angebote des Kinderschutzbundes sind seit Jahren ein wichtiger und schöner Bestandteil ihres Lebens.“
Das Engagement des Immobilienkonzerns und der unternehmenseigenen Vivawest Stiftung, vertreten durch ihren Geschäftsführer Uwe Goemann, ist breit angelegt. So trägt die Stiftung auch die Miet- und Nebenkosten der Räumlichkeiten des DKSB in Höhe von jährlich 14.900 Euro. Gleichzeitig hat sie mit attraktiven, einmaligen Spiel-platzkonzepten überregional Akzente gesetzt. Dabei wurden in einem gemeinsamen Projekt mit den Mädchen und Jungen aus der Siedlung die Spielflächen umgestaltet und neuartige, spannende Spielgeräte wie der „Feuerdrache“ oder die „Seilkuppel“ entwickelt.
Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder ist dankbar für die kontinuierliche und erfolgreiche Kooperation von Unternehmen und Kinderschutzbund: „Sich mit Begeisterung in die Arbeit stürzen, ist die eine Sache, einen langen Atem zu beweisen, ein ganz andere. Mit ihrem konstanten Einsatz für die Interessen der Bewohner tragen alle Beteiligten dafür Sorge, das Zusammenleben in der Siedlung positiv zu gestalten“.

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v.l.n.r.: Hans-Jürgen Schneider, Uwe Goermann, Hans-Günter Sorger, Wolfgang Pantförder


"Lokalkampass" vom 05.09.2011
Erfolgreiche Aktion „Kilos für Kinder“
Bei der Abnehm-Aktion „Kilos für Kinder“ von Cityfitness Recklinghausen, die durch den Stadtspiegel und Lokalkompass.de und weitere Partner unterstützt wurde, kamen 5.500 Euro zusammen. Jeweils einen dicken Scheck bekamen Rolf Brüggemann von der Elterninitiative Krebskranker Kinder der Vestischen Kinderklinik Datteln, Daniela Kielholz vom Kindergarten Sternschnuppe in Recklinghausen, Hans-Günter Sorger vom Deutschen Kinderschutzbund Recklinghausen und Barbara Lau vom Therapiezentrum Hof Feuler in Marl überreicht.

 

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